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" ... Die gefährlichen Materialkonglomerate aus Schokolade, Draht und Glas von Warren Laine-Naida, die sich widerspenstig dem Betrachter entgegenstellen und sich jeder sinnlich oralen Wahrnehmung verwehren, zeigen die andere Seite der süssen Schokolade. ..."
Dr. Constanze Küsel Schokolade in der Kunst Eine kunst-geschichtliche Materialprüfung Frankfurt Univ Press 2010

" ... It is an internal dialogue which develops in discussion with the sculptures (of Laine-Naida), and closer contact with the material does not remain purely intellectual, but grasps the levels of emotion and works in relation to self experience. ..."
Dr. Isabelle Schwarz Kunst in Schokolade (forward) Aschenbeck Media 2009

"Warren Laine-Naida ist seit Jahren einer der bekanntesten Schokoladenkünstler ..." Arne Homborg theobroma-cacao.de

 


Warren Laine-Naida wurde in England geboren und wuchs in Kanada auf. Er studierte Marketing und englische Literatur und ist zertifizierter Chefkoch. Er hat 20 Jahre in der Lebensmittelindustrie gearbeitet und 15 Jahre im Marketing und Kommunikation. Seit 1993 lebt er in Deutschland und kreiert Schokoladenskulpturen, die aus seiner Leidenschaft zur Feingebäckkunst entsprungen sind.

 

Der stilistische Ursprung für Warren's Poesie ist der Gedanke an Geburt. Für Warren Laine steht sie im Zentrum tausender Bedeutungen und beinhaltet ideale Vorraussetzungen, um gesetzte Vorstellungen und feste Konzepte aufzubrechen: "Der Betrachter kennt Schokolade, ist aber angehalten, eine Skulptur in Schokolade zu akzeptieren und ihr eine neue Bedeutung zu geben. Sie ist Ausdruck von verlorenen Worten und Ansichten, von Unerklärlichem und Doppeldeutigkeit." Angelehnt an diese Vorstellung stehen der Genuss und die Munterkeit, die Schokolade in die dunkle Menschheitsgeschichte gebracht hat, jenseits von Klischeevorstellungen über Gourmetküche. Sie spielt mit den feinen Sinnen wie ein kunstvoller Flirt und beunruhigender Genuss. Schokolade ist ein vielseitiges künstlerisches Medium und Kulturgut. Warren Laine beschreibt die Verformbarkeit von Schokolade durch natürliche Gewalten wie Feuer, Luftfeuchtigkeit, Schimmel, Erdbeben und Zeit sowie Industrie- und Modetrends. Für Laine kann sie Ausdruck gefesselter Frömmigkeit und Mutterschaft, von vorstädtischer Qual zersprengt mit Glasscherben, beschmutzt mit Abfall, Wachs oder Stacheldraht sein. Aber jetzt steht Schokolade für den glamourösen Himmel der Massenproduktion.

 

Warren Laine-Naida was born in England and grew up in Canada. He studied marketing, english literature and received his chef's papers. He has worked 20 years in food and 10 years in marketing & communication. He has lived in Germany since 1993 where he developed his chocolate sculptures as an extension of his pastry work.

 

The notion of birth is the stylistic drive to Warren Laine-Naida's poetics. For him it is, first of all, a core of a thousand faces and an ideal receptacle for experiencing the rupture of meanings: "The audience accepts chocolate and is asked to accept a sculpture in chocolate. To accept a new signified using the old signifier. It is an expression of the inexplicable, of the double meaning." By this phantasm stands the delight, the playfulness that chocolate has brought to the underground history of human kind, beyond luxury cuisine stereotypes. When it plays with gourmand senses, there is the aesthetic flirt and unsettling pleasure. Chocolate is a versatile artistic medium and a cultural icon, but Laine saw it making flesh under natural demiurges like fire, humidity, mould, seism, time - as well as industrial and fashion trends. It expressed caved-in figures of piety and motherhood, then suburban distress blown with shattered glass, tainted with toxic waste, wax or barbed wire. Now it expresses the glamorous heaven of commodities production.